Fertigstellungsbescheinigungen

Fertigstellungsbescheinigungen

Das "Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen" vom 30.03.2000 (BGBI. I, S. 330) trat zum 01.05.2000 in Kraft. Es sieht in § 641a BGB vor, dass die Abnahme eines Werkes (Lieferung/Leistung) dadurch ersetzt werden kann, dass ein öffentlich bestellter und vereidigter oder auch, sofern sich die Parteien darauf geeinigt haben, ein freier Sachverständiger dem Auftragnehmer bescheinigt, dass das Werk hergestellt und frei von Mängeln ist. Das Ergebnis ist dann eine so genannte Fertigstellungsbescheinigung.

Ziel des Gesetzgebers ist, dem anspruchsberechtigten Auftragnehmer schnell zu seiner berechtigten Vergütung zu verhelfen.

Lange von der Wirtschaft eingefordert,  beschleunigt das Gesetz endlich die Zahlung von Vergütung bei mängelfreien Werken. Der Sachverständige beurteilt alle Bereiche, bei denen das Werkvertragsrecht Anwendung findet.

Für den Sachverständigen bildet sich hier für die Zukunft ein deutlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeit heraus, da teure Gerichtsverfahren vermieden und Zahlungen für den Auftragnehmer beschleunigt werden können.